Anbieterwechsel ist Waffe gegen Preiserhöhungen

Gaspreise werden bald wieder steigen

Die große Preiswelle zu Beginn der Heizperiode im Herbst bleibt auch diese Jahr bestimmt nicht aus. Regelmäßig im Herbst passen die Gasversorger den Gaspreis an. Auch in diesem Jahr wird der Gaspreis um einige Prozente steigen. Wie immer wird dies mit den gestiegenen Einkaufspreisen begründet. Tatsächlich sollten die Gaspreise jedoch sinken. Die weltweite Finanzkrise und die Wirtschaftskrise führten zu einer verminderten Nachfrage nach Gas, so dass plötzlich ein großes Angebot an überschüssigem Gas vorhanden war. Auch die Entdeckung neuer Gasvorkommen in den USA vermehrte die Menge an Gas, was eigentlich zu einem geringeren Gaspreis führen sollte. Doch die Gasversorger konnten oder wollten den Preisvorteil nicht an die Kunden weitergeben. Die Begründungen waren langfristige Lieferverträge und die Bindung an den Ölpreis. Obwohl manche Gasversorger erfolgreich Nachverhandlungen mit ihren Lieferanten führten ergab sich keine für den Gaskunden günstigere Position beim Gaspreis. Angeblich waren schon alle möglichen Preissenkungen schon bereits vorher im Gaspreis berücksichtigt worden.

Anbieterwechsel als Reaktion auf  Preiserhöhungen

Der  Gas-Haushaltskunde sollte sich dies nicht bieten lassen. Der Wettbewerb wird immer besser. Es gibt etwa 800 Anbieter auf dem deutschen Gasmarkt und der Gaskunde kann im Durchschnitt zwischen 37 Anbietern wählen, soweit die Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Es gibt erhebliche Preisunterschiede zwischen den einzelnen Anbietern und es ist letztlich Aufgabe des einzelnen Kunden sich den günstigsten beim aktuellen Gaspreisvergleich herauszusuchen.

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